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Zu Beginn der Psychiatriereform wurde 1970 in der damaligen Bundesrepublik die Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie gegründet. Kritik an den menschenunwürdigen Zuständen in der Psychiatrie und Unzufriedenheit mit den dortigen Arbeitsbedingungen bewegte die Mitarbeitenden aller Berufsgruppen in der Psychiatrie dazu, sich mit dem Ziel zusammenzuschließen, die Bedingungen in der Psychiatrie zu verändern. Den Hamburgischen Landesverband HGSP gibt es seit 1975. Zu unserem 40-jährigen Jubiläum haben wir die Broschüre "40 Jahre - 40 Statements" herausgegeben. Hier kommen Menschen zu Wort, die in dieser Zeit die Entwicklungen und Veränderungen der HGSP auf unterschiedliche Weise miterlebt haben, mit geprägt haben und/oder künftig mitgestalten wollen.

Bild Ueber uns

Nach wie vor ist es unser Anspruch, an der politischen Diskussion zur Fortentwicklung einer menschenwürdigen und gemeindenahen psychiatrischen Versorgung teilzunehmen. Von daher mischen wir uns ein. Wir nehmen teil an vielfältigen Foren und Prozessen in der Hamburger Psychiatrielandschaft. Wir sind im Dialog mit den verschiedenen Angebotsträgern der klinischen und außerklinischen Versorgung. Unter dem Motto "Trialogische Gespräche" arbeiten wir eng mit unseren Mitgliedsorganisationen aus der psychiatrischen Selbsthilfe zusammen.

Im Dezember 2017 hat die HGSP die "Stiftung Soziale Psychiatrie Hamburg" gegründet. Die Stiftung führt unter ihrem Dach verschiedene Einrichtungen und deren Angebote zur wohnortnahen Unterstützung psychisch kranker Menschen zusammen. Ziel der Stiftugnsarbeit ist es, Menschen nach krankheitsbedingten Krisen außerhalb von Kliniken bei der Krankheitsbewältigung zu helfen und ihre gesellschaftliche Teilhabe indicviduell zu fördern. 

Seit Januar 2018 führt die HGSP die auf Grundlage des § 32 SGB IX vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderte vom "Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung" mit dem Beratungsschwerpunkt "Psychische Erkrankungen" durch.