Psychiatrie-Politik für ein inklusives Hamburg
Die Hamburgische Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e. V. (HGSP) tritt ein für die Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit psychischen Erkrankungen. Bei uns engagieren sich Profis, Erfahrene und ihre Angehörigen für eine soziale Psychiatrie.
Soziale Psychiatrie steht für eine Psychiatrie, die die wohnortnahe medizinisch-psychiatrische Versorgung, die Berücksichtigung der persönlichen Lebenssituation, die Einbindung von Bezugspersonen, soziale und kulturelle Angebote sowie die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum ins Zentrum stellt.
Die HGSP ist ein Landesverband der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (DGSP).
News
Die subjektive Seite der Schizophrenie Zukunft und Psychose – was die Gesellschaft von uns lernen kann…
Save the Date Die subjektive Seite der Schizophrenie Zukunft und Psychose – was die Gesellschaft von uns lernen kann Hamburg, 9.– 11. September 2026 Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) weitere Infos.... Früherkennung ist eines der großen Schlagworte...
Vorstandssitzung 23.04.2026
Anke Naefcke in der nächsten Vorstandssitzung
Achtung! HGSP-Vorstandssitzung am 26.03.2026 findet nur online statt…
...aufgrund besonderer Umstände kann die Vorstandssitzung am 26.03 um 17:30 Uhr nicht wie gewohnt in den Räumen von ARINET in der Schauenburgerstraße stattfinden. Interessierte können sich gerne online via Zoom einwählen:...
Unabhängige Teilhabeberatung
Ratsuchende können sich bei allen Fragen rund um das Thema Teilhabe an unsrere Beratungsstelle wenden: Gesundheit und Wohnen, Bildung, Arbeit und Beruf, Freizeit und Kultur, Assistenz und Betreuung, Familie und Partnerschaft u. v. m.
Telefon: 040 – 22 61 48 61 – 0 | E-Mail: teilhabeberatung@dgsp-hamburg.de
Auf die Unterstützung von Menschen mit psychischen Erkrankungen sind wir besonders spezialisiert.
18. / 19. Mai 2026
Empathie, Mitgefühl und Abgrenzung in der sozialpsychiatrischen Begleitung [Warteliste]
Im empathischen Zustand nähere ich mich der inneren Erlebensperspektive eines Menschen, um dessen gegenwärtiges In-der-Welt-Sein möglichst gut nachempfinden zu können. Mitgefühl fügt diesem Einfühlen noch eine besondere, von eher kognitivem Verstehen geprägte Sensibilität für das Leid des Gegenübers hinzu, verbunden mit dem Wunsch, es zu lindern oder zu verhindern. Ich lasse dem Anderen Wohlwollen und Hilfsbereitschaft zuteilwerden, so gut mir das jeweils möglich ist. Mitgefühl kann kultiviert werden und ist eher eine kognitiv-geistige Ausrichtung als reine Emotion. So angewandt bewahrt uns Mitgefühl (in diesem Verständnis) vor dem emotionalen Ausbrennen und einer Burnout-Entwicklung.
Wir sind in zugewandter Verbindung mit den Problemen und dem Leiden der Klienten, doch verschmelzen nicht mit ihm, finden eine passende Abgrenzung und bleiben handlungsfähig.
Elsa Brändström Haus
» mehr Informationen und Anmeldung
7. / 8. September 2026
Psychische Erkrankung und Drogenmissbrauch
Der Gebrauch von legalen wie illegalen Drogen ist bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen weit verbreitet. Insbesondere der Konsum von Alkohol und Cannabis zeigt sich als ein zunehmendes Problem auch in psychiatrischen Einrichtungen. Häufig ergibt sich hier eine Wechselwirkung zwischen Krankheit und Drogenkonsum. Auf der einen Seite ist der Wunsch nach schneller Linderung des psychischen Leids eine wichtige Motivation und Legitimation des Konsums, der jedoch oft das Risiko eines Anstiegs der psychischen Probleme in sich birgt. Auf der anderen Seite zeigen die Betroffenen unter Drogeneinfluss weniger Bereitschaft zur Mitarbeit und bleiben von bestimmten therapeutischen Maßnahmen ausgeschlossen. Auch die Helfenden bleiben von Ambivalenzen nicht unberührt. Hierzu gehört das Verständnis für die Motive des Drogenkonsums oder eines Rückfalls bei gleichzeitigem Wissen um die mögliche langfristige Verschlimmerung der psychischen Erkrankung: »therapeutisches Verstehen« vs. »pädagogische Notwendigkeiten«
Elsa Brändström Haus
» mehr Informationen und Anmeldung
5. / 6. Oktober 2026
Borderline-Persönlichkeitsstörung und DBT – Hintergründe und Handlungsmöglichkeiten
Menschen mit einer (Borderline-)Persönlichkeitsstörung bringen sich selbst und andere oft an die Grenze des Erträglichen.
Impulsives, selbstverletzendes und unberechenbares Verhalten macht den Umgang schwer – auch für die Betroffenen selbst.
Im Seminar geht es darum, das Störungsbild zu erkennen, Hintergründe zu verstehen und hilfreiche Handlungsmöglichkeiten kennenzulernen.
Elsa Brändström Haus
» mehr Informationen und Anmeldung
Was ist Soziale Psychiatrie?
Eine Psychiatrie, die die wohnortnahe medizinisch-psychiatrische Versorgung, die Berücksichtigung der persönlichen Lebenssituation, die Einbindung von Bezugspersonen, soziale und kulturelle Angebote sowie die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum ins Zentrum stellt. Soziale Psychiatrie berücksichtigt auch die Teilhabe am Arbeitsleben.